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Was will der Preis der Arbeit?

Der Preis der Arbeit zeichnet Einzelbetriebe aus, deren unternehmerische Entscheidungen wirtschaftliche, soziale, ökologische, emanzipatorische und demokratische Kriterien in herausragender Weise erfüllen.

Der „Preis der Arbeit“ wird nicht hinter verschlossenen Türen ausgelobt, sein Gütesiegel ist Transparenz. Der Preis ist eine Einladung an Leserinnen und Leser, die Rolle der Unternehmen in unserem Land wie im globalen Zusammenhang zu diskutieren und eigene Ideen einer „guten Betriebsführung“ einzubringen. Das Publikum kann preiswürdige Betriebe vorschlagen, die Betriebe und ihre Beschäftigten können sich auch selbst bewerben. Die Preisträger werden von den Leserinnen und Lesern sowie einer Fachjury ausgewählt.

Martin Kempe, Vorsitzender des Forum Zukunftsökonomie und ehemaliger Chefredakteur von ver.di publik: „Wir schreiben den Preis der Arbeit aus, weil uns an der Arbeit sehr viel mehr interessiert als ihr Preis“. Die Frage nach der Zukunft der Arbeit werde zu oft nur negativ beantwortet. Es komme darauf an positive Szenarien zu erarbeiten und deren Realisierbarkeit zu demonstrieren, damit die Idee einer gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmensführung mehr politische Kraft entfaltet.

Am 30. November 2006 hat das Forum Zukunftsökonomie den "Preis der Arbeit" erstmalig und unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, verliehen. Mehr...